Japanischer Richter hält Anklage gegen Mark Karpeles von Mt. Gox aufrecht

Ein japanischer Richter entschied zur Unterstützung der Anklage wegen Datenmanipulation, die gegen den CEO des inzwischen nicht mehr existierenden Krypto-Austauschs Mt.

Ein japanischer Richter entschied zur Unterstützung der Anklage wegen Datenmanipulation gegen Mark Karpeles – den CEO des inzwischen stillgelegten Kryptoaustauschs Mt. Gox im Kryptowährungshandel wie z.B. Bitcoin Evolution und andere bekannte Händler.

Bitcoin Loophole neuer Partnerschaften mit dem dezentralisierten FinanzriesenEnde März legte Karpeles gegen seine Verurteilung Berufung ein, da er beschuldigt wurde, Daten von Finanzunterlagen manipuliert zu haben, um seinen Kunden zu schaden. Nun berichtete der örtliche Nachrichtensender Nikkei am 11. Juni, dass die Richterin am Bezirksgericht Tokio, Mariko Goto, beschlossen habe, das frühere Urteil aufrechtzuerhalten.

Karpeles zu über 2 Jahren Haft verurteilt

Das vorherige Urteil verurteilte Karpeles zu zweieinhalb Jahren Gefängnis, weil er die Daten von Mt. Gox für Februar-September 2013 manipuliert und 33,5 Millionen Dollar auf sein Konto eingezahlt hatte. Er muss diese Strafe nicht verbüßen, es sei denn, er begeht innerhalb von vier Jahren eine andere Straftat.

Karpeles behauptete, dass die Erhöhung des Guthabens auf seinem Konto kein Verbrechen sei. Der Richter hingegen entschied, dass diese Aktion gegen die Geschäftsbedingungen der Firma verstoße und fügte hinzu, dass der Kontostand manipuliert worden sei, um gefälschte Bitcoin (BTC) durch die Firma zu verbergen.

Mt. Gox war einst der größte und erfolgreichste Kryptogeldumtausch der Welt. Zum Zeitpunkt seiner Schließung war es die größte Kryptogeldbörse, die nach einem Hack verschwunden ist. Im Februar 2014 gab das Unternehmen an, dass fast 750.000 Bitcoins seiner Kunden sowie 100.000 eigene Bitcoins des Unternehmens gestohlen wurden.